8.04 Heilpflanzen - Frauenkrankheiten

Der gewöhnliche Frauenmantel enthält Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherisches Öl. Er ist eine geschätzte Frauenpflanze aus der Volksmedizin. Tee aus Frauenmantelblättern wurde bei Unterleibsentzündungen, Menstruationsstörungen, Ausfluss und Brustentzündungen getrunken. Er galt auch als gutes Mittel zur Stärkung des Uterus und wurde sowohl zur Geburtsvorbereitung als auch im Wochenbett und zur Förderung der Milchbildung verwendet.Viel Mystisches spann sich um die „Tautropfen“, die sich auf dem Frauenmantel finden. Das Waschen mit diesem „Tau“ sollte den Frauen eine schöne Gesichtshaut machen. Bei diesen Tropfen handelt es sich jedoch nicht um Tau, sondern um einen aktiv von den Blättern „ausgeschwitzten“ Wassertropfen, ein sogenannter Guttationstropfen.

Weiterhin stehen auf diesem Beet u.a. Beifuß, Gänsefingerkraut, Hirtentäschel, Römische Kamille, Melisse, Johanniskraut und Taubnessel.